Oignies-Abtei, Augustinerkloster in Aiseau-Presles, Belgien
Die Abtei Oignies ist ein Augustinerinnenkloster im belgischen Aiseau-Presles an der Sambre gelegen. Das Ensemble besteht aus Steingebäuden, die von etwa drei Hektar Gärten und angelegtem Gelände umgeben sind.
Das Kloster wurde 1187 von vier Brüdern aus Walcourt gegründet, wobei Gilles als erster Prior für 41 Jahre das Haus leitete. Über mehrere Jahrhunderte entwickelte sich die Anlage zu einem bedeutenden religiösen Zentrum an der Sambre.
Der Name des Klosters verweist auf die nahegelegene Ortschaft Oignies, die eng mit der klösterlichen Gemeinschaft verbunden war. Besucher können noch heute die räumliche Nähe zur Sambre spüren, die das religiöse Leben der Mönche geprägt hat.
Das Kloster ist heute in Privatbesitz und funktioniert als Veranstaltungsort für Seminare, Tagungen und Hochzeitsfeiern. Es ist sinnvoll, sich vorab zu informieren, da der Zugang je nach geplanten Events variieren kann.
Im Mittelalter war das Kloster Heimat eines begabten Metallfachmanns namens Hugo, der silberbeschlagene Manuskripte anfertigte. Seine kunstvolle Arbeit, die um 1230 entstanden ist, zeugt noch heute von der handwerklichen Geschicklichkeit der Mönche.
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