Mariapark, Öffentlicher Park in Lommel-Werkplaatsen, Belgien.
Mariapark ist ein religiös geprägter Park in Lommel mit ausgedehnten Grünflächen und mehreren sakralen Bauwerken auf etwa 14.000 Quadratmetern. Der Ort verbindet Wege durch naturbelassene Bereiche mit steinernen Monumenten und betonnen Kapellen zu einem Gesamtensemble.
Das Ensemble wurde 1925 von Kapuzinermönchen gegründet, die ein Kloster und eine Schule errichteten, um ein spirituelles Zentrum zu schaffen. Bereits 1927 folgte die Konstruktion einer Lourdes-Grotte, die die religiöse Ausrichtung des Ortes weiter vertiefte.
Der Park beherbergt sieben Kapellen, die den Schmerzen Mariens gewidmet sind und mit weiß gestrichenen Flachreliefs aus Stahlbeton verziert sind. Diese religiösen Strukturen prägen das Erscheinungsbild des Ortes und zeigen die Bedeutung des Marienkultes für die Gemeinschaft.
Das Park ist das ganze Jahr über zugänglich und verfügt über Parkplätze neben dem Haupteingang sowie nahegelegene Bushaltestellen für die Anfahrt. Der Besuch erfordert keine besonderen Vorbereitungen, da die Wege gut begehbar sind und der Ort zu Fuß erkundet werden kann.
Ein besonderes Merkmal ist die künstlich angelegte Kalvarienberg-Hügel, bei dessen Schaffung Sand manuell bewegt wurde, um eine Erhebung für das religiöse Monument zu bilden. Diese arbeitsintensive Konstruktion zeigt das handwerkliche Engagement der frühen Erbauer.
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