Madara Archeological Preserve, Archäologisches Reservat in Madara, Bulgarien
Das Madara Archäologische Reservat ist eine Stätte mit Höhlenkirchenund Klostern, die in Kalksteinklippen eingehauen sind. Die Anlagen verteilen sich über ein Plateau und zeigen Spuren menschlicher Besiedlung von der Urzeit bis zur römischen Zeit.
Die Besiedlung des Ortes begann bereits in der Steinzeit und setzte sich in römischen Zeiten fort, mit einer Villa Rustica aus dem 2. Jahrhundert. Der Madara-Reiter wurde während des ersten bulgarischen Reichs in den Felsen gehauen und markiert einen Wendepunkt in der mittelalterlichen Nutzung des Ortes.
Der Madara-Reiter, eine in den Felsen gehauene Figur aus dem Mittelalter, zeigt die künstlerischen Fähigkeiten der frühen Bulgaren. Diese Darstellung eines Reiters mit Lanze prägt bis heute das Bild des Ortes und symbolisiert die Identität dieser Zeit.
Der Zugang erfolgt über gekennzeichnete Wege und Aussichtspunkte, die Besucher selbstständig erkunden können. Ein Museum vor Ort bietet einen Überblick über die Funde und hilft, die verschiedenen historischen Phasen der Stätte zu verstehen.
Das Reservat beherbergt etwa 150 natürliche Höhlen, die später von Menschen in Kirchen, Kapellen und Mönchszellen umgewandelt wurden. Diese Transformation zeigt, wie nachfolgende Generationen die vorhandenen Felsformationen für ihre Bedürfnisse nutzten.
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