Monastery school, Bozhenitsa, Museum in Bulgarien
Das Klosterschulgebäude von Bozhenitsa ist das älteste erhaltene Schulgebäude seiner Art im Bezirk Botevgrad und steht in einem kleinen Dorf, umgeben von Feldern und Hügeln. Das Gebäude hat eine einfache Struktur mit kleinen Klassenzimmern und alten Schreibtischen, wobei der Raum in Lehr-, Wohn- und Versammlungsbereiche unterteilt war.
Das Schulgebäude wurde 1806 gegründet und später 1834 als Steinbau mit drei Räumen errichtet, wobei ein Lehrer namens Stoyan Knzowskski zum ersten Mal ernannt wurde. Nach einem Brand 1855 wurde es 1880 wiederaufgebaut und diente bis 1943 als Schulgebäude, bevor es in den letzten Jahren in ein Museum umgewandelt wurde.
Das Schulgebäude steht neben einer Kirche, die auf den Grundmauern eines älteren Tempels errichtet wurde, und zeigt die enge Verbindung zwischen religiösem Leben und Bildung in dieser Gemeinde. Die räumliche Anordnung und die ausgestellten Gegenstände vermitteln einen Eindruck davon, wie Religion und Lernen im täglichen Leben der Dorfbewohner verflochten waren.
Es ist ratsam, sich Zeit zu nehmen, um das Gebäude und die Ausstellung mit alten Büchern, Schreibtafeln und Fotos zu erkunden, da es ein ruhiger Ort ist, der zur Betrachtung einlädt. Besucher können ganzjährig kommen, wobei Sommerbesuche bei warmem Wetter Außenspaziergänge ermöglichen und Winterbesuche eine noch friedlichere Landschaft bieten.
Schüler schrieben Lektionen auf kleine Holztafeln namens Panakida, die nach jeder Unterrichtstunde gelöscht wurden, um Platz für neue Lerneinheiten zu schaffen. Diese praktizierten Schrifttafeln werden heute in der Ausstellung gezeigt und geben einen unmittelbaren Einblick in die täglichen Lernmethoden früherer Zeiten.
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