Portbou, Gemeinde in Katalonien, Spanien
Portbou ist eine kleine Küstenstadt in Katalonien an der Grenze zu Frankreich. Die Stadt besteht aus engen Gassen mit alten Gebäuden, einem aktiven Fischerhafen mit vertäuten Booten und einem Bahnhof aus dem Jahr 1929 mit Eisendach und Glasverglasung, der neben der Kirche Santa Maria steht.
Der Ort entwickelte sich als Fischerhafen und wurde ein wichtiger Grenzübergang zwischen Spanien und Frankreich, besonders im 20. Jahrhundert. Der Bahnhof aus den 1920er Jahren markierte diese Bedeutung und machte den Ort zu einem Anlaufpunkt für Reisende und Flüchtlinge während verschiedener Konflikte.
Der Ort hat eine lange Tradition als Fischerhafen, die bis heute im Alltag sichtbar ist: kleine Boote liegen an den Docks und lokale Fischer gehen morgens ihrer Arbeit nach. Diese Verbindung zum Meer prägt das Leben und die Identität der Bewohner, die ihre Fähigkeiten und Gewohnheiten über Generationen weitergegeben haben.
Der Ort liegt direkt am Meer mit kleinen Stränden und ruhigen Buchten zum Schwimmen, Tauchen und für Bootsfahrten. Die schmalen Straßen sind zu Fuß leicht zu erkunden, und es gibt mehrere Wanderwege in die umliegenden Hügel und zu nahegelegenen Sehenswürdigkeiten wie dem Kloster Sant Pere de Rodes.
Das Memorial für Walter Benjamin, ein von Dani Karavan gestaltetes Stahlwerk in Form einer ins Meer führenden Treppe, erinnert an den Schriftsteller und Denker, der in den 1930er Jahren vor Europa floh. Diese Installation erzählt stumm von Flucht, Vertreibung und der menschlichen Suche nach Zuflucht an einem Ort, der für viele ein Durchgangsort war.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.