Lugo, Gemeinde im Nordwesten Galiciens, Spanien
Lugo ist eine Stadt im Nordwesten Galiziens in Spanien, die am Fluss Miño liegt und deren römische Stadtmauer den gesamten historischen Kern umschließt. Innerhalb der Mauern erstrecken sich enge Straßen mit gepflasterten Plätzen, Kirchen aus mehreren Epochen und Wohnhäuser, die sich um die Kathedrale und das ehemalige Rathaus gruppieren.
Die Römer gründeten die Siedlung im ersten Jahrhundert vor Christus als Militärlager und bauten die Befestigung während des dritten Jahrhunderts nach Christus aus, um die Region vor germanischen Invasionen zu schützen. Im Mittelalter wuchs die Stadt innerhalb der alten Mauern, und neue Viertel entstanden erst im 19. Jahrhundert außerhalb des römischen Rings.
Besucher erkundigen sich über den Namen, das Wort Lucus, das heiligen Hain bedeutet, während der zweite Teil Augusti auf Kaiser Augustus verweist. Einheimische versammeln sich auf der Praza Maior zum Einkaufen, und die kleinen Straßen im alten Zentrum zeigen traditionelle Galerien mit verglasten Balkons, die den Einfluss des Atlantiks widerspiegeln.
Die Mauerkrone bietet einen Rundweg, der in knapp einer Stunde zu Fuß bewältigt werden kann und Aussichten auf die umliegenden Häuser und das Flussufer ermöglicht. Mehrere Treppen führen von verschiedenen Punkten der Altstadt hinauf zur Wallpromenade, sodass Besucher jederzeit auf- oder absteigen können.
Auf den Türmen der Mauern sind kleine Nischen erhalten, in denen Wachen in römischer Zeit Laternen oder Signalfeuer platzierten, um nachts zu kommunizieren. Die Wallpromenade dient heute als öffentlicher Raum, auf dem Einheimische joggen, spazieren gehen und sich treffen, was den Wehrgang in einen alltäglichen Treffpunkt verwandelt hat.
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