Santander, Hafengemeinde in Kantabrien
Santander ist eine Hafenstadt an der nordspanischen Küste, die sich entlang der Bucht des Kantabrischen Meeres erstreckt und von bewaldeten Hügeln umgeben ist. Die Strände liegen sowohl im Stadtzentrum als auch weiter östlich, wo sich Wohnviertel mit Parks und Promenaden abwechseln.
Die Ansiedlung wuchs im Mittelalter rund um einen Fischerhafen und erhielt 1755 Stadtrechte, nachdem Handelsbeziehungen mit überseeischen Häfen aufgebaut worden waren. Ein Großbrand zerstörte 1941 große Teile des historischen Zentrums, woraufhin Stadtplaner breite Alleen und Wohnblöcke nach zeitgenössischem Entwurf errichteten.
Die Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert beherbergt in ihrer Unterkirche die Überreste der beiden Schutzheiligen, zu denen Einheimische auch außerhalb der Festtage kommen. Im Hafenviertel tragen Straßen Namen von Handelsschiffen, die einst nach Amerika fuhren, und Restaurants servieren Fisch nach regionalen Rezepten der kantabrischen Küche.
Busse und Vorortzüge verbinden Strände, Wohnviertel und Bahnhof in kurzen Abständen, während Fähren vom Hafenterminal zu anderen Städten am Golf fahren. Viele Wege sind flach und eignen sich zum Spazieren, doch steile Gassen führen in höher gelegene Viertel mit Treppen.
Im westlichen Teil der Stadt liegt ein kleiner Leuchtturm auf einer Landzunge, von der aus Fischer manchmal direkt vom Ufer aus angeln. Die schmalen Seitenstraßen im älteren Stadtviertel behalten noch Pflasterungen aus den Jahren nach dem Wiederaufbau, die zwischen den Neubauten verlaufen.
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