Alovera, Gemeinde in Spanien
Alovera ist eine kleine Stadt in der Provinz Guadalajara in der Ebene des Henares mit ruhigen Straßen und einfachen Häusern, die das Bild eines ländlichen Ortes vermitteln. Die Stadt hat sich vom reinen Bauernland zu einem wachsenden Wohnort mit Schulen, Kliniken, Kulturzentren und Parks entwickelt, während die ältesten Strukturen wie die Kirche des heiligen Michael mit ihrem hohen Glockenturm und den drei Kirchenschiffen noch immer das Zentrum prägen.
Alovera war ursprünglich ein Bauernland, dessen antike Ursprünge durch einen römischen Grabstein aus etwa 2000 Jahren bestätigt werden, auf dem die Namen des Paares Pompeyo Fusco verzeichnet sind. Später siedelten sich Westgoten an, hinterließen kunstvolle Fibeln und religiöse Artefakte, und die schriftlichen Aufzeichnungen beginnen im 16. Jahrhundert mit Ländereien, die religiösen Klöstern gehörten.
Alovera ist ein Ort mit tiefen mittelalterlichen Wurzeln, die in Ausstellungen über König Alfons X. und seine Kanzlei sichtbar werden. Die lokalen Feste wie die Feierlichkeiten zu Ehren der Jungfrau des Friedens und die bunte Parade im Januar bringen die Bewohner zusammen und zeigen, wie religiöse Traditionen das Gemeinschaftsleben prägen.
Der beste Weg, Alovera zu erkunden, ist zu Fuß durch die zentralen Straßen oder mit dem Auto zu den Parks und Grünanlagen in den Außenbereichen. Es gibt Busverbindungen nach Guadalajara, Madrid und benachbarten Orten, sowie Schulüberquerungen mit Sensoren und Beleuchtung für sicheres Gehen.
In Alovera wurde 1999 ein römischer Stein gefunden, auf dem die Namen eines verheirateten Paares aus der Antike eingemeißelt sind, was zeigt, dass dieses kleine Dorf Wurzeln bis in die Zeit des Römischen Reiches hat. Diese archäologischen Funde sind heute im Museum von Madrid ausgestellt und erzählen stille Geschichten über Menschen, die vor zwei Jahrtausenden hier lebten.
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