Terrassa, Industriestadt in Vallès Occidental, Spanien
Die Stadt liegt in der katalanischen Vorküstenmulde auf 277 Metern Höhe, umgeben von Naturparks und 28 Kilometer von Barcelona entfernt. Sie erstreckt sich über sanfte Hügel und flache Ebenen, die sich bis zu den Höhenzügen der Umgebung hinziehen.
Die Siedlung entwickelte sich aus der römischen Stadt Egara, die zwischen 69 und 79 unter Kaiser Vespasian gegründet wurde. Später wurde sie zu einem westgotischen Bischofssitz, bevor die Region im Mittelalter unter katalanische Herrschaft kam.
Das städtische Leben dreht sich um die Rambla, eine breite Fußgängerzone mit Geschäften und Cafés, die vom frühen Morgen bis zum späten Abend belebt ist. An Wochenenden strömen Einwohner zum Parc de Vallparadís, einem langen Grünstreifen, der durch einen Teil der Stadt verläuft und zum Spazierengehen oder Picknicken einlädt.
Zwei Eisenbahnnetze verbinden die Stadt mit Barcelona: die RENFE und die Ferrocarrils de la Generalitat, ergänzt durch direkten Zugang über die Autobahnen C-58 und C-16. Die Fahrt vom Stadtzentrum zur katalanischen Hauptstadt dauert je nach gewählter Route etwa 30 bis 40 Minuten.
Das Museu Nacional de la Ciència i de la Tècnica befindet sich im Industriegebäude Vapor Aymerich Amat i Jover und beherbergt Sammlungen von Maschinen und technischen Neuerungen. Die Hallen zeigen noch heute die Architektur katalanischer Textilfabriken aus dem frühen 20. Jahrhundert.
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