Manresa, Historische Gemeinde in Zentralkatalonien, Spanien
Manresa ist eine Gemeinde in der Provinz Barcelona in Katalonien, am Ufer des Cardoner gelegen. Die drei Brücken verbinden beide Flussufer, während die Altstadt auf einem Hügel über dem Wasser thront.
Die Römer gründeten hier ein Lager auf dem Weg zwischen Zentralspanien und der Küste, das im Mittelalter zur Stadt mit eigener Münzprägung aufstieg. Die katholischen Könige verliehen dem Ort im fünfzehnten Jahrhundert das Stadtrecht und stärkten seine Position im Herzogtum.
Der Name stammt vom römischen Minorisa ab, das später zu einem Handelsknotenpunkt für Salz und Textilien wurde. Die mittelalterliche Brücke führt heute noch zur Altstadt hinauf, wo sich enge Gassen zwischen Wohnhäusern aus dem vierzehnten Jahrhundert winden.
Das Zentrum lässt sich gut zu Fuß erkunden, wobei der Aufstieg zur Oberstadt einige steile Abschnitte aufweist. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen und genug Zeit einplanen, um durch die verwinkelten Gassen zu schlendern.
Die Höhle, in der Ignatius von Loyola meditierte, liegt außerhalb der Stadt in einem Felsvorsprung über dem Fluss. Heute markiert ein kleines Heiligtum die Stelle, die Pilger aus der ganzen Welt besuchen.
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