Numantia, Archäologische Stätte in Garray, Spanien.
Numantia ist eine keltiberische Siedlung auf dem Hügel La Muela de Garray auf einer Höhe von 1074 Metern, die einst eine strategische Furt über den Douro in Nordspanien kontrollierte. Die Überreste umfassen Straßennetze, Hausfundamente und öffentliche Gebäude, die sich über mehrere Hektar erstrecken und zwei aufeinanderfolgende Siedlungsphasen zeigen.
Die keltiberische Siedlung entstand im frühen Eisenzeitalter und entwickelte sich zu einem Zentrum des Widerstands gegen Rom. Die Belagerung durch Scipio endete 133 vor Christus mit der Zerstörung der Stadt, woraufhin die Römer auf den Ruinen eine neue Siedlung errichteten.
Die Besucher sehen Überreste von Häusern mit rechteckigem Grundriss, die aus Stein und Lehm errichtet wurden und das tägliche Leben der Bewohner vor zweitausend Jahren zeigen. In manchen Teilen lassen sich noch die Spuren von Feuerstellen und Lagerbereichen erkennen, wo Familien ihr Handwerk ausübten und ihre Mahlzeiten zubereiteten.
Das archäologische Gelände liegt etwa sieben Kilometer nördlich von Soria auf einem exponierten Hügel, der an windigen Tagen kühl sein kann. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Wege über unebenes Gelände und freiliegende Steinruinen führen.
Archäologen fanden Überreste eines doppelten Mauerringes, der die Siedlung umgab und ihre defensive Funktion gegen mehrere Angriffe zeigt. In einigen Häusern wurden Vorratsbehälter aus Lehm entdeckt, die noch Reste von verkohltem Getreide enthielten.
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