Aitxuri, Kalksteingipfel in Zegama, Spanien
Der Aitxuri ist ein Kalksteingipfel in der Aizkorri-Bergkette und erhebt sich auf 1508 Meter Höhe. Entlang seiner Abhänge bilden sich steile Felswände und felsige Ausbreitungen, die das Profil des Berges bestimmen.
Der Berg diente Jahrhunderte lang als natürliche Grenzlinie zwischen verschiedenen Regionen und prägte die Bewegungsmuster von Gemeinschaften und Händlern. Diese Grenzsituation hat die menschliche Nutzung des Raums und die regionalen Beziehungen der Baskenregion lange geprägt.
Die Schafhirten der Region nutzen die Berghänge seit langem zur Viehzucht und folgen dabei Traditionen, die tief in der baskischen Kultur verwurzelt sind. Besucher können auf den Weiden unterwegs Menschen begegnen, die dieses alte Handwerk noch heute ausüben.
Mehrere Wanderwege führen vom Dorf Zegama zum Gipfel hinauf, wobei der nördliche Pfad durch Buchenwälder die direkteste Route bietet. Die Wege sind gut begehbar, erfordern aber angepasste Schuhe und Grundkenntnisse der Orientierung in bergigem Gelände.
Unter der Oberfläche des Berges verbirgt sich ein Netzwerk von Höhlen und unterirdischen Wasserkanälen, das die Kalksteinstruktur durchzieht. Diese verborgene geologische Welt ist für Fachleute von großem Interesse, bleibt aber der oberflächlichen Beobachtung verborgen.
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