Castle of Zalatambor, Mittelalterliche Festungsruinen auf Hügel in Estella-Lizarra, Spanien.
Das Schloss von Zalatambor liegt auf einem Felsvorsprung mit Resten von Wehrgängen und Aussichtspunkten über das Tal des Ega-Flusses. Die Steinmauern folgen der natürlichen Topographie des Hügels und schaffen mehrere Terrassen, die verschiedene Funktionsbereiche der Festung markieren.
Die Anlage entstand um 1024 als Militärstützpunkt für die Navarra-Könige und blieb bis 1512 unter ihrer Herrschaft. Nach der Eroberung durch kastilische Truppen verlor sie ihre militärische Bedeutung als Grenzfestung.
Die Befestigung war Teil eines Schutzsystems für Pilger auf der Santiago-Route im Mittelalter. Lokale Bewohner verbinden diesen Ort noch heute mit den alten Verteidigungsrollen der Region.
Der Aufstieg zur Ruine erfolgt über markierte Wanderwege vom Stadtzentrum von Estella-Lizarra aus, wobei festes Schuhwerk empfohlen wird. Das Terrain ist uneben und exponiert, daher sollten Besucher auf wechselhaftes Wetter vorbereitet sein.
Die Mauerwerke zeigen drei verschiedene Bauphasen mit unterschiedlichen Steinbearbeitungstechniken, vom rohen Bruchstein bis zum fein behauenen Quader. Diese Schichten dokumentieren visuell, wie sich die Bautechniken über Generationen entwickelten.
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