Sarria, Gemeinde in Galicien, Spanien
Sarria ist eine Gemeinde in der Provinz Lugo auf einer Höhe von etwa 700 Metern und liegt am westlichen Ufer des Rio Sarria. Das Gebiet erstreckt sich in der Nähe der Kantabrischen Bergkette und bildet eine Passage zwischen Tälern und bewaldeten Hängen.
König Alfonso IX. gründete hier im 13. Jahrhundert Vilanova de Sarria und starb 1230 auf seiner Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela an diesem Ort. Die Gründung markierte den Beginn einer Siedlung, die sich entlang dieser wichtigen Pilgerroute entwickelte.
Der Rua Maior ist das Herz des Ortes und zeigt sich mit der Kirche O Salvador aus dem 13. Jahrhundert als zentraler Treffpunkt. Hier laufen die Pilger zusammen und erleben den alltäglichen Rhythmus der Stadt mit ihren Läden und lokalen Gesichtern.
Der Ort liegt 114 Kilometer vor Santiago de Compostela und dient vielen Pilgern als finaler Ausgangspunkt für die letzte Etappe ihres Weges. Besucher sollten mit bergigem Gelände und häufig wechselndem Wetter rechnen, daher sind gutes Schuhwerk und Lagen sinnvoll.
Drei monatliche Märkte zeigen traditionelle Produkte aus der Region und ziehen Besucher zu den Überresten des mittelalterlichen Turms. Diese Märkte bewahren Handwerk und Landwirtschaft lebendig, die sonst in modernen Zeiten verschwunden wären.
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