Museo Thyssen-Bornemisza, Kunstmuseum im Goldenen Dreieck, Madrid, Spanien
Das Thyssen-Bornemisza Museum ist ein Kunstmuseum im Palacio de Villahermosa am Paseo del Prado, das über 1.000 Gemälde und Skulpturen vom 13. bis zum 20. Jahrhundert zeigt. Die Räume verteilen sich auf drei Etagen mit hellen Galerien und klassischen Sälen, die nach Epochen und Stilen gegliedert sind.
Der Baron Heinrich Thyssen-Bornemisza begann in den 1920er Jahren mit dem Aufbau der Sammlung, die sein Sohn Hans Heinrich fortführte und zu einer der größten privaten Kunstsammlungen der Welt ausbaute. Das Museum öffnete 1992 in Madrid, nachdem Spanien die Sammlung für die Öffentlichkeit erworben hatte.
Der Name erinnert an Baron Hans Heinrich Thyssen-Bornemisza, dessen Familie über Generationen Werke sammelte, die heute Lücken zwischen den Sammlungen anderer Madrider Galerien füllen. Besucher können hier niederländische Landschaften, frühe amerikanische Malerei und russische Avantgarde-Stücke betrachten, die in anderen spanischen Museen selten zu sehen sind.
Der Eingang liegt am Paseo del Prado in der Nähe des Neptunbrunnens und der Metrostation Banco de España. Das Gebäude ist barrierefrei zugänglich, und ein Audioguide hilft bei der Orientierung durch die chronologisch angeordneten Säle.
Die Carmen Thyssen-Bornemisza Sammlung im Erdgeschoss zeigt spanische Landschaften und Genreszenen aus dem 19. Jahrhundert, die oft übersehen werden, obwohl sie einen eigenen Blick auf lokale Traditionen bieten. Hier hängen Werke von Sorolla und anderen spanischen Meistern, die außerhalb des Landes weniger bekannt sind.
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