Berlanga de Duero, Gemeinde in Spanien
Berlanga de Duero ist eine kleine Gemeinde in der Provinz Soria mit erhaltenen mittelalterlichen Mauern und engen gepflasterten Gassen. Der Ort wird von einem Schloss auf einem Hügel überragt und verfügt über eine Stiftskirche mit geschnitzten Steinfassaden, die das Zentrum des Dorfes markiert.
Die Stadt beginnt ihre Geschichte in römischer Zeit unter dem Namen Augusta Valeránica und wurde später während der arabischen Zeit umbenannt. Über Jahrhunderte lag Berlanga an der Grenze zwischen christlichen und muslimischen Gebieten, wurde mehrfach zerstört und wieder aufgebaut, bis es unter Herrschern wie dem Cid und Ferdinand I. Bedeutung als befestigte Kontrollfestung erlangte.
Der Name Berlanga stammt aus der arabischen Zeit und prägt die Identität des Ortes bis heute. Hier vermischen sich die Spuren verschiedener Kulturen, die über Jahrhunderte hinweg zusammengelebt haben und ihre Zeichen in den Straßen und Gebäuden hinterlassen haben.
Der Ort ist am besten zu Fuß zu erkunden, da die engen Gassen und Treppen für Fahrzeuge ungeeignet sind. Die beste Zeit zum Besuchen ist außerhalb der extremen Hitzeperioden, da das Hochland der Region deutlich kühler ist.
Das Dorf beherbergt ein präpariertes Krokodil, das "Lagarto" genannt wird und im 16. Jahrhundert von einem Mönch namens Fray Tomás aus Reisen mitgebracht wurde. Dieser Mönch wird auch als Pionier geehrt, der Tomaten und Bohnen nach Spanien brachte und daher als bedeutender Vermittler zwischen Amerika und Europa gilt.
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