Turia, Mittelmeerfluss im östlichen Spanien
Der Turia ist ein Fluss in Ostspanien, der sich über 280 Kilometer erstreckt und durch die Provinzen Teruel, Cuenca und Valencia bis zum Mittelmeer fließt. Mehrere Staudämme regulieren seinen Wasserlauf und versorgen die Landwirtschaft der Region mit Bewässerung.
Der Fluss durchflutete 1957 Valencia katastrophal und führte zu einem großen Umbauprojekt. Nach 1969 wurde der Kurs umgeleitet, um die Stadt zu schützen, und das alte Bett in einen Park umgewandelt.
Der umgeleitete Flussbett in Valencia ist heute ein 9 Kilometer langer Park mit Wanderwegen, Spielplätzen und Kultureinrichtungen. Menschen nutzen diesen Raum täglich zum Spazieren, Radfahren und für Veranstaltungen.
Das Flussbett in Valencia kann das ganze Jahr über besucht werden und ist leicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden. Der Park hat mehrere Eingangspunkte und ist an verschiedene Museen und Kulturzentren angebunden.
Das Wasser in den oberen Abschnitten ist so rein, dass Forellenzucht betrieben wurde. Der Fluss trägt seinen Namen erst ab Cuenca, davor heißt er Guadalaviar.
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