Madrid-Chamartín-Clara Campoamor, Bahnhof im Stadtteil Chamartín, Madrid, Spanien.
Madrid-Chamartín-Clara Campoamor ist ein Bahnhof in Chamartín mit mehreren Ebenen und insgesamt 25 Bahnsteigen. Er bedient Nahverkehrs-, Fern- und Hochgeschwindigkeitszüge, die Madrid mit nördlichen Regionen Spaniens verbinden.
Der Bahnhof wurde zwischen 1970 und 1975 erbaut und war Madrids zweites großes Verkehrszentrum nach Atocha. Er trug zur Expansion der Eisenbahninfrastruktur der Stadt bei und prägt das Transportnetz bis heute.
Im Jahr 2020 erhielt der Bahnhof den Zusatznamen Clara Campoamor, um an die spanische Schriftstellerin zu erinnern, die sich in den 1930er Jahren für das Frauenwahlrecht einsetzte. Der Name würdigt ihren Kampf für Gleichberechtigung und macht sie im Alltag der Reisenden präsent.
Die Bahnsteige sind in zwei Bereiche unterteilt: Bahnsteige 1 bis 13 für Nahverkehrszüge und Bahnsteige 14 bis 25 für Fern- und Hochgeschwindigkeitszüge. Diese klare Aufteilung hilft Reisenden, schnell die richtige Linie zu finden.
Der Bahnhof verfügt über einen speziellen Sanitärbereich mit Gesundheitskontrollpunkten, die mit moderner Technologie ausgestattet sind. Diese Einrichtung wurde 2022 eingeführt und bietet Reisenden zusätzliche Sicherheit und Komfort.
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