Cueva de los Casares, Prähistorische Höhle in Riba de Saelices, Spanien.
Die Cueva de los Casares ist eine Karsthöhle mit mehreren Galerien, die sich durch Kalksteinformationen entlang des Flusses Linares erstreckt und zahlreiche uralte Ritzzeichnungen bewahrt. Die Wände zeigen hunderte von Einkerbungen, die Tiere und menschliche Figuren darstellen.
Die Höhle wurde 1933 entdeckt und beherbergt Kunstwerke aus dem Altsteinzeit, die zwischen 30,000 und 15,000 Jahren entstanden sind. Sie ist einer der wichtigsten Orte mit Felsgravuren in Zentralspanien und zeigt Spuren menschlicher Besiedlung aus dieser fernen Zeit.
Die Ritzzeichnungen zeigen Szenen aus dem täglichen Leben der frühen Bewohner, darunter Menschen in verschiedenen Situationen und eine Vielzahl von Tieren wie Mammuts und Höhlenbären. Diese Darstellungen ermöglichen Einblicke in die Welt der Altsteinzeit und zeigen, welche Tiere die damals lebenden Menschen kannten.
Besuche erfordern eine vorherige Anmeldung für Führungen, da pro Gruppe maximal sechs Personen zugelassen sind, um die fragile Umgebung zu schützen. Die Höhle hält eine konstante Temperatur zwischen 11 und 13 Grad Celsius, daher sollte man warme Kleidung mitbringen.
In der Höhle wurden Knochenfunde von ausgestorbenen Tieren wie Panthern, Höhlenbären und Nashornern entdeckt, die zeigen, dass die Region während der letzten Eiszeit ein viel kalteres Klima hatte. Diese Tierknochen helfen Forschern zu verstehen, wie unterschiedlich die Natur in dieser fernen Vergangenheit war.
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