Alegranza, Unbewohnte Vulkaninsel in Las Palmas, Spanien.
Alegranza ist ein unbewohntes vulkanisches Eiland vor der Küste von Lanzarote und der nördlichste Punkt der Kanarischen Inseln. Die Insel wird von einem großen Krater geprägt, dessen Kraterwände steil aufragen und dunkle Lavafelder das flache Gelände drumherum durchziehen.
Das Eiland wurde früh erkundet, doch eine dauerhafte Besiedlung fand nie statt. Im 19. Jahrhundert errichtete man einen Leuchtturm an der östlichen Küste, der später als geschütztes Kulturdenkmal anerkannt wurde.
Die Insel wird heute hauptsächlich durch ihre raue Landschaft wahrgenommen, wo wenige Pflanzen zwischen Lavafelsen wachsen und die Stille nur vom Vogelgesang unterbrochen wird. Diese karge Umgebung prägt den Eindruck von einem Ort, der Zeit und Besiedlung widerstanden hat.
Der Zugang ist nur über organisierte Bootstouren möglich und Besucher müssen sich an gekennzeichnete Wege halten. Übernachtungen sind nicht erlaubt, daher sollte man die Besichtigung als Tagesausflug von Lanzarote planen.
Die Insel beherbergt mehrere seltene Tierarten, darunter den kanarischen Gecko und ägyptische Raubvögel, die in den Felsklippen nisten. Diese Vogelart brütet hauptsächlich an den steilen Klippen rund um das Eiland.
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