El Puerto de Santa María, Hafenstadt in der Provinz Cádiz, Spanien
El Puerto de Santa María ist eine Küstenstadt in der Provinz Cádiz, die sich am Golf von Cádiz erstreckt, dort wo der Fluss Guadalete in den Atlantik mündet. Sandstrände mit goldenem Sand wechseln sich mit Pinienwäldern entlang der Küste ab, während im Zentrum enge Gassen und weite Plätze das Stadtbild prägen.
Im 13. Jahrhundert eroberte König Alfons X. von Kastilien die Stadt von den Mauren zurück und taufte das frühere Alcanatif in Santa María del Puerto um. Ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich die Hafenstadt zu einem wichtigen Anlaufpunkt für den atlantischen Handel und den Austausch mit den Kolonien in der Neuen Welt.
Die Festung, die auf den Fundamenten einer früheren Moschee errichtet wurde, zeigt in ihren Mauern und Bögen die Verschmelzung maurischer und gotischer Baukunst. Besucher können beim Rundgang die unterschiedlichen Epochen ablesen, die sich in den Steinarbeiten und Raumaufteilungen widerspiegeln.
Der Katamaran verbindet die Stadt mehrmals täglich mit Cádiz und verkürzt die Fahrt über die Bucht erheblich. Vom Anleger aus erreicht man zu Fuß das Zentrum in wenigen Minuten, während die Strände im Westen etwas weiter entfernt liegen.
In mehreren Bodegas reift nach wie vor Sherry nach traditionellen Verfahren in Eichenfässern, die teils seit Generationen in denselben Kellern stehen. Manche dieser Weinkeller öffnen ihre Türen für Besucher, die den Gärungsprozess und die langsame Alterung des Weins mitverfolgen können.
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