Ondarroa, Fischereihafen in Vizcaya, Spanien
Ondarroa ist eine Fischereihafen-Gemeinde in Vizcaya, die sich entlang des Artibai-Flusses erstreckt und mit fünf Brücken verschiedene Stadtteile verbindet. Die Häuser sind unterschiedlich hoch und schmiegen sich eng an die steilen Hänge des Flussufers.
Die Stadt wurde 1327 gegründet und entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Hafen für die Fischerei und den Handel. Während der Herrschaft von Felipe II erreichte die Flotte hier ihre größte Ausdehnung.
Die Bewohner von Ondarroa sprechen täglich Euskara neben Spanisch und wahren damit ihre baskische Identität in der ganzen Stadt. Diese Sprachpraxis prägt das Leben hier und verbindet die Gemeinschaft mit ihren Wurzeln.
Die beste Zeit für einen Besuch ist morgens, wenn die Fischerei-Auktion stattfindet und die Stadt am lebendigsten wirkt. Es gibt zahlreiche Restaurants mit frischem Fisch und direkten Busverbindungen zu größeren baskischen Städten.
Ein besonderes Merkmal sind die unterschiedlich hohen Häuser im historischen Zentrum, die von nur zwei bis zu sechs Metern variieren. Diese Unterschiede entstanden, weil die Gebäude sich an die natürlichen Kurven des Flusses und die steilen Hänge anpassen mussten.
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