Provinz Valencia, Verwaltungsprovinz im östlichen Mittelmeerraum Spaniens
Die Provinz Valencia ist eine Verwaltungseinheit an der östlichen Mittelmeerküste Spaniens. Sie grenzt im Norden an die Provinz Castellón, im Westen an Aragón und Kastilien-La Mancha, und im Süden an die Provinz Alicante.
Die Verwaltungsstruktur entstand im frühen 19. Jahrhundert während der territorialen Neuordnung Spaniens. Später bildete sie einen Teil der autonomen Gemeinschaft Valencia, die nach der Verfassung von 1978 anerkannt wurde.
Die Verwaltungseinheit trägt Namen aus römischer Zeit, als Valentia bereits eine wichtige Siedlung war. In vielen Gemeinden entlang der Küste und im Landesinneren hört man neben dem Kastilischen auch die katalanische Sprachvariante Valencianisch im Alltag, die auf Straßenschildern und in öffentlichen Einrichtungen erscheint.
Wer die Gegend erkundet, findet sowohl Küstenorte am Mittelmeer als auch ländliche Gemeinden weiter im Landesinneren. Die gebirgigen Teile im Westen unterscheiden sich landschaftlich deutlich von den Ebenen und Stränden im Osten, sodass Reisende je nach Interesse verschiedene Zonen wählen können.
Ein kleiner Teil der Verwaltungseinheit liegt vollständig isoliert vom Rest und wird von den Gebieten zweier anderer Provinzen umschlossen. Dieses Gebiet im Nordwesten ist nur über eine Straße durch fremdes Territorium erreichbar, was es zu einer besonderen geografischen Besonderheit macht.
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