Colmenar Viejo, Gemeinde in der Autonomen Gemeinschaft Madrid, Spanien.
Colmenar Viejo ist eine Gemeinde in der Autonomen Gemeinschaft Madrid in Spanien, die sich über hügelige Landschaft nördlich der Hauptstadt erstreckt. Das Zentrum gruppiert sich um eine Kirche aus dem 15. Jahrhundert, während Wohngebiete und Gewerbegebiete die äußeren Bereiche bilden.
Schon in der Spätantike existierten hier Siedlungen, wie Grabstätten und lateinische Inschriften in der Ermita de Remedios belegen. Im Mittelalter entwickelte sich der Ort zu einem Versorgungszentrum für Madrid, vor allem durch Imkerei und Viehzucht.
Der Name der Gemeinde stammt von den Bienenstöcken, die in der Vergangenheit in dieser Gegend zahlreich waren und Honig für Madrid lieferten. Heute erinnern lokale Feste und die Architektur der Altstadt an diese landwirtschaftliche Vergangenheit, während moderne Viertel am Rand wachsen.
Die Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, mit Cafés und Geschäften rund um die zentrale Plaza. Wer mit dem Auto kommt, findet Parkplätze am Rand des Zentrums, während Züge und Busse aus Madrid direkt am Bahnhof ankommen.
Das Stierkampfareal La Corredera aus dem Jahr 1891 gilt als zweitwichtigstes in Spanien nach Las Ventas in Madrid. Jedes Jahr am 2. Februar ziehen Einwohner geschmückte künstliche Rinderfiguren durch die Straßen, um an alte Viehtriebwege zu erinnern.
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