Bustarviejo, Gemeinde in Spanien
Bustarviejo ist eine Gemeinde in der Bergregion der Comunidad de Madrid, die zum nördlichen Teil der Sierra de Guadarrama gehört. Die Ortschaft besteht aus alten Steinhäusern mit Granitfassaden, einer zentralen Kirche und einem Netz aus Pfaden, die durch den Ort und in die umliegende Landschaft führen.
Das Gebiet war bereits in vorhistorischer Zeit besiedelt, wie polierte Steine und westgotische Schmuckstücke belegen, und eine Römerstraße verband die Region mit Segovia. Nach der Reconquista im 11. Jahrhundert wurde der Ort Teil des Sextmo de Lozoya von Segovia und entwickelte sich zu einem Zentrum für Landwirtschaft und Viehzucht.
Der Ortsname leitet sich von alten Begriffen für Weidevieh ab, und zwei Ochsen zieren das Gemeindewappen. Wer durch den Ort spaziert, entdeckt noch heute die alten Wege, die einst von Hirten genutzt wurden und die Landschaft rund um den Ort prägen.
Der Ort lässt sich gut zu Fuß erkunden, da viele der wichtigsten Sehenswürdigkeiten eng beieinander liegen. Wer die Umgebung weiter entdecken möchte, kann markierten Wanderwegen in die Sierra de Guadarrama folgen, die direkt vom Ortszentrum aus starten.
Die Fuente del Collado, eine der ältesten Quellen des Ortes, ist seit dem 14. Jahrhundert bekannt und diente einst als wichtiger Trinkwasserpunkt für Hirten und ihre Herden auf dem Weg durch die Berge. Noch heute ist sie ein Haltepunkt auf Wanderwegen und gibt dem Ort ein Stück seiner alten Funktion zurück.
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