Olvera, Weißes Dorf in der Sierra de Cádiz, Spanien
Olvera ist ein Ort in der Provinz Cádiz, der auf einem Hügel in etwa 643 Metern Höhe liegt und sich über die Hänge erstreckt. Rundum befinden sich Olivenhaine und Getreidefelder, die sich in die Bergregionen des Sistema Betico einbetten.
Der Ort war in der Antike unter dem Namen Hippa bekannt und erhielt später unter maurischer Herrschaft den Namen Wubira. Christliche Kräfte eroberten die Siedlung 1327 und veränderten damit ihre politische Zugehörigkeit nachhaltig.
Der Ort trägt das Aussehen einer traditionellen weißen Dorfgemeinschaft, mit Häusern, die die Hänge hinauf ansteigen und enge Gassen bilden. Das Leben hier dreht sich um die ländliche Umgebung, wo Olivenhaine und Getreidefelder den Rhythmus der Jahreszeiten bestimmen.
Der Ort lässt sich leicht zu Fuß erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten nahe beieinander liegen. Das Informationszentrum befindet sich neben der Kirche Encarnación und bietet Orientierung für Besucher.
In der Nähe liegt die Naturschutzgebiet Peñón de Zaframagón mit der größten Konzentration von Gänseiern in Andalusien. Ein alter Bahnweg von etwa 38 Kilometern führt von hier nach Puerto Serrano und dient heute als Wanderpfad durch die ländliche Region.
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