Naturpark Ebrodelta, Naturpark in der Provinz Tarragona, Spanien
Der Ebro-Delta-Naturpark ist ein geschütztes Feuchtgebiet an der Mündung des Ebro in die Provinz Tarragona, das Lagunen, Dünen, Salzebenen und ausgedehnte Reisfelder umfasst. Das Gebiet erstreckt sich über mehrere Gemeinden und bietet Zugang zu flachen Sümpfen, Sandstränden und Kanälen, die das Binnenland mit dem Mittelmeer verbinden.
Die spanische Regierung richtete den Park 1983 ein, um die Feuchtgebiete an der Flussmündung zu schützen. Drei Jahre später erhielt das Gebiet den Status einer international bedeutenden Ramsar-Stätte.
Die Reisfelder des Deltas liefern den Rohstoff für Gerichte wie das Arroz a banda, das in den Dörfern entlang der Flussmündung zubereitet wird. Fischer nutzen weiterhin traditionelle Boote, um Aale und andere Fische in den flachen Gewässern zu fangen.
Mehrere Besucherzentren im Park bieten Informationen zu Wanderwegen und Beobachtungspunkten, darunter die Casa de Fusta. Das Gelände lässt sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden, wobei viele Wege eben und für die meisten Besucher gut begehbar sind.
Über 400 Vogelarten nutzen das Delta als Rastplatz oder dauerhaften Lebensraum, darunter Flamingos und Reiher. Das Gebiet beherbergt auch über 700 Pflanzenarten, die an salzige und wechselnd feuchte Bedingungen angepasst sind.
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