Lebrija, Gemeinde in der Provinz Sevilla, Spanien.
Lebrija ist eine Gemeinde in der Provinz Sevilla an der linken Seite des Guadalquivir-Flusses. Die Stadt erstreckt sich über sanfte Höhen in einer wichtigen Agrarregion, wo Olivenhaine und Weinberge das Landschaftsbild bestimmen.
Die Siedlung hat ihre Wurzeln in einer phönizischen Gründung namens Lepriptza, die später als Hafen Nabrissa der Römer bekannt war. Die Stadt kam 1264 unter kastilische Herrschaft und blieb seither in dieser Region verankert.
Die Kirche Santa María de la Oliva zeigt eine Mischung aus Mudéjar-, Renaissance- und Barockstilen und prägt das Ortsbild. Sie spiegelt die architektonischen Schichten wider, die die Stadt über Jahrhunderte geprägt haben.
Der Ort liegt in einem Gebiet, das man am besten mit dem Auto erkundet, da die Dörfer und Felder verstreut sind. Besucher finden hier ländliche Ruhe, sollten aber ihre Reise im Voraus planen, da manche Ziele nur schwer erreichbar sind.
Antonio de Nebrija, ein Sohn der Stadt, schrieb 1492 die erste Grammatik einer modernen europäischen Sprache und war Lehrer von Königin Isabella. Sein Werk legte den Grundstein für die wissenschaftliche Untersuchung der Sprache im ganzen Kontinent.
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