Écija, Historische Gemeinde in der Provinz Sevilla, Spanien.
Écija ist eine Gemeinde in der Provinz Sevilla, die sich entlang der Ufer des Genil erstreckt und elf Türme sowie neun Glockentürme aufweist. Das Stadtbild wird von diesen vertikalen Elementen geprägt, die zwischen Wohnvierteln und Feldern hervorragen und aus der Ferne gut sichtbar sind.
Die Siedlung hieß in römischer Zeit Astigi und wurde zur julianischen Kolonie, nachdem sie Julius Caesar im Bürgerkrieg unterstützte. In späteren Jahrhunderten bauten religiöse Orden und Adelsfamilien Kirchen und Herrenhäuser, die heute das Ortsbild prägen.
Der Stadtname leitet sich vom römischen Astigi ab und erinnert an eine Zeit, als dieser Ort ein bedeutendes Zentrum am Genil war. Besucher sehen heute überall Kirchen und Paläste aus verschiedenen Jahrhunderten, die zeigen, wie religiöse und adlige Familien die Stadt geprägt haben.
Die Gemeinde erstreckt sich über landwirtschaftliche Flächen mit Olivenhainen, Getreidefeldern und Gemüsegärten, die man vom Stadtrand aus sehen kann. Ein Spaziergang entlang der Flussufer bietet Blicke auf Türme und Kirchtürme, die das Zentrum markieren.
Der Palast des Marquis von Benamejí aus dem 18. Jahrhundert ist als Nationaldenkmal geschützt und zeigt aufwendige Stuckarbeiten und Schmuckelemente. Besucher entdecken oft Innenhöfe mit Brunnen und Fliesenarbeiten, die das aristokratische Leben dieser Zeit veranschaulichen.
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