Ferrol, Marinehafenstadt in der Provinz A Coruña, Spanien
Ferrol ist eine Stadt in der Provinz A Coruña in Galicien, die sich entlang einer tiefen Meeresbucht erstreckt und eines der größten Naturhäfen Spaniens bildet. Die Ría de Ferrol öffnet sich zum Atlantik hin und wird von bewaldeten Hügeln und felsigen Klippen umrahmt, während mehrere Brücken und Hafenbecken das Stadtbild prägen.
König Philipp V. gründete 1726 hier einen Marinestützpunkt und verwandelte das kleine Fischerdorf in eine Festungsstadt mit Arsenalen und Werften. Im 18. Jahrhundert entstanden neue Stadtteile nach geometrischen Plänen, um Seeleute, Ingenieure und Handwerker unterzubringen.
Der Name stammt vom lateinischen Ferrum (Eisen), das früher hier abgebaut wurde, und die alte Festungsanlage La Palma bewacht noch immer die Hafeneinfahrt. Besucher können die barocke Altstadt Ferrol Vello erkunden, wo Fischhändler und Handwerker zwischen engen Gassen arbeiten.
Der Hafen und die Werftanlagen erstrecken sich über mehrere Kilometer entlang der Ría und lassen sich zu Fuß oder mit lokalen Bussen erkunden. Die meisten historischen Stadtviertel liegen auf der südwestlichen Seite der Bucht, wo enge Straßen durch das alte Zentrum führen.
Die Stadt war Geburtsort von General Francisco Franco und bewahrt sein Geburtshaus als Museum in der Calle María. Die Befestigungsanlagen umfassen das Fort San Felipe, das auf einer schmalen Landzunge steht und die Hafeneinfahrt aus nächster Nähe überwacht.
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