Alcobendas, Verwaltungsbezirk im Norden von Madrid, Spanien
Alcobendas ist eine Verwaltungseinheit im Norden von Madrid, die auf rund 45 Quadratkilometern Wohngebiete, Geschäftsviertel und Industrieparks vereint. Sie grenzt direkt an die Hauptstadt und wird von mehreren Hauptstraßen sowie der Madrider Ringautobahn durchquert.
Der Ort wurde erstmals 1208 in einer Grenzziehung zwischen Segovia und Madrid schriftlich erwähnt. Später erhielt er vom kastilischen Königshaus den Status einer eigenständigen Siedlung und entwickelte sich ab den 1960er Jahren zu einem wichtigen Wirtschaftsstandort.
Der Name stammt vom arabischen al-qubba ab, was Kuppel oder kleines Fort bedeutet und auf frühere Befestigungen hinweist. Heute ist das Zentrum von Wohnvierteln und Parks geprägt, während sich am Stadtrand Bürokomplexe und Einkaufszentren mit großen Parkplätzen erstrecken.
Vier Metrostationen der Linie 10 und zwei S-Bahn-Haltestellen verbinden die einzelnen Viertel miteinander und mit dem Zentrum von Madrid. Mehrere Buslinien fahren tagsüber regelmäßig durch das gesamte Gebiet und erleichtern das Erreichen der verschiedenen Zonen.
Innerhalb der Stadtgrenzen befinden sich Hauptsitze von mehr als 550 internationalen Unternehmen. Dies macht den Ort nach Madrid und Barcelona zum dritten spanischen Standort nach Geschäftsvolumen.
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