Kloster Sobrado, Zisterzienserkloster in Sobrado, Spanien.
Das Zisterzienserkloster Sobrado ist ein Benediktinerkloster in Galicien mit drei Kreuzgängen und gut erhaltenen mittelalterlichen Strukturen. Es umfasst eine Küche mit großem zentralem Schornstein aus dem 13. Jahrhundert und wird noch heute von Trappistenmönchen bewohnt.
Das Kloster wurde 952 von Graf Hermenegildo Aloitez und seiner Frau Paterna gegründet und nahm 1142 die zisterziensische Regel an. Diese Umgestaltung verband es mit dem europäischen Netzwerk dieser Reformbewegung.
Das Kloster liegt an der Route des Camino del Norte nach Santiago de Compostela und bietet heute noch Unterkunft für Pilger, die diese alten Wege folgen. Die Mönche bewahren so eine lebendige Verbindung zwischen mittelalterlichem Glauben und modernen Reisenden.
Das Kloster bietet Übernachtungsmöglichkeiten für über 100 Besucher mit eigenem Gästehaus und zusätzlichen Schlafsälen auf dem Gelände. Es empfiehlt sich, im Voraus zu buchen und sich auf einfache, stille Verhältnisse einzustellen.
Die Mönche verdienen Einkommen durch Rinderzucht und Milchproduktion sowie durch die Herstellung von handgemachten Marmeladen in den Klosterwerkstätten. Diese Produkte, die vor Ort entstehen, zeigen wie das Gemeinschaftsleben bis heute wirtschaftlich und praktisch funktioniert.
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