Medina del Campo, Historische Gemeinde in der Provinz Valladolid, Spanien
Medina del Campo ist eine Gemeinde in der Provinz Valladolid im Nordwesten Spaniens, die auf einem leichten Hügel in der kastilischen Ebene liegt. Ein Schloss krönt die höchste Stelle und blickt auf schmale Gassen, die sich vom zentralen Platz aus in alle Richtungen ausbreiten.
Die Stadt erlangte im 15. Jahrhundert Bedeutung, als die Krone internationale Messen genehmigte und Händler aus Portugal, Italien und Flandern anzog. Isabel die Katholische starb hier im frühen 16. Jahrhundert, nachdem sie ihr Testament in einem Palast am Platz unterzeichnet hatte.
Der Name der Stadt geht auf ein maurisches Wort zurück und erinnert an die Zeit, als diese Gegend unter muslimischer Herrschaft stand. Viele Gebäude rund um den Hauptplatz zeigen Bauweisen aus dem 16. Jahrhundert, als Kaufleute aus ganz Europa hier Geschäfte abschlossen und Lager errichteten.
Der Hauptplatz bietet einen guten Ausgangspunkt, um die Umgebung zu Fuß zu erkunden, da die meisten Bauwerke und Gassen in der Nähe liegen. Die Wege zwischen den Sehenswürdigkeiten sind kurz, und ein Rundgang durch die Altstadt dauert etwa zwei Stunden.
Ein Gebäude aus dem Jahr 1500 dient noch immer als Markthalle und ist damit das einzige im Ort, das ununterbrochen für seinen ursprünglichen Zweck genutzt wird. Neben den dicken Wänden des Schlosses gibt es einen breiten Graben, der früher mit Wasser gefüllt war und jetzt trocken liegt.
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