Albarracín, Mittelalterliche Gemeinde in der Provinz Teruel, Spanien.
Albarracín ist eine Gemeinde in der Provinz Teruel, gelegen auf 1.182 Metern Höhe inmitten des Gebirges Sierra de Albarracín. Rote Sandsteinfelsen umgeben den Ort, während der Fluss Guadalaviar in einem weiten Bogen um die Altstadt fließt.
Die Berberdynastie der Banu Razin gründete die Siedlung im elften Jahrhundert und machte sie zu ihrer Hauptstadt. Nach der Eroberung durch die Almoraviden im Jahr 1104 wurde sie später Teil der christlichen Königreiche der iberischen Halbinsel.
Der Ort trägt seinen Namen nach der muslimischen Familie Banu Razin, die ihn im elften Jahrhundert gründete. Heute spazieren Besucher durch enge Gassen mit mittelalterlichen Häusern aus rotbraunem Sandstein, deren Balkone fast über den Pflastersteinen zu schweben scheinen.
Die höher gelegene Altstadt erfordert etwas Kondition für die steilen Gassen und Treppen, festes Schuhwerk ist ratsam. Wer an Klettern interessiert ist, findet zahlreiche Routen an den Sandsteinfelsen rund um die Gemeinde.
Die Gemeindefläche beträgt 452 Quadratkilometer, was sie zu einer der größten Gemeinden der Region macht. Sie fungiert gleichzeitig als Hauptort der gleichnamigen Comarca in der Provinz Teruel.
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