Valdés, Gemeinde in Spanien
Valdés ist ein Gemeindebezirk an der Westküste Asturiens mit einer langen Küstenlinie, Flussmündungen, Tälern und einem bewaldeten Hinterland. Luarca ist der wichtigste Ort der Gemeinde und liegt an einer hufeisenförmigen Bucht, die von Fischerbooten und einem kleinen Hafen geprägt wird.
Valdés entwickelte sich über Jahrhunderte als Gemeinschaft, deren Wirtschaft vom Meer und von der Landwirtschaft im Inland abhing. Im 19. Jahrhundert kehrten viele Auswanderer aus Amerika mit Reichtum zurück und hinterließen Häuser im modernistischen und indianistischen Stil, die man heute noch in den Ortschaften sieht.
In den Küstendörfern dreht sich das Leben noch um das Meer, und das sieht man überall: an den Booten im Hafen, an den Netzen auf den Kais und an den kleinen Läden, die Fisch verkaufen. Die weißen Häuser von Luarca fallen sofort ins Auge und spiegeln eine lokale Bautradition wider, die sich über Generationen gehalten hat.
Ein Auto ist die bequemste Art, die Gemeinde zu erkunden, da viele Dörfer abseits der Hauptstraßen liegen. Die Küste und die Täler sind zu Fuß gut zugänglich, und die beste Reisezeit liegt zwischen dem Frühling und dem Herbst.
Der Friedhof von Luarca liegt auf einem Felsvorsprung direkt über dem Meer und ist die letzte Ruhestätte von Severo Ochoa, der 1959 den Nobelpreis für Medizin gewann. Viele Besucher sind überrascht, an diesem abgelegenen Küstenort einem der bedeutendsten Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts zu begegnen.
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