Guadalupe, Mittelalterliche Religionsstadt in Cáceres, Spanien
Guadalupe ist eine Gemeinde in der Provinz Cáceres, die sich rund um ein königliches Kloster aus dem 14. Jahrhundert entwickelt hat. Die Siedlung erstreckt sich über steile Hügel und verfügt über enge Kopfsteinpflasterstraßen, die zur zentralen Plaza de Santa María führen.
Der König Alfonso XI. ließ das Kloster 1340 nach seinem Sieg in der Schlacht von Salado errichten, um einen religiösen Sieg zu verewigen. Die Anlage wurde später zur bedeutendsten Pilgerstätte der Iberischen Halbinsel und zog Besucher über Jahrhunderte hinweg an.
Das königliche Kloster zeigt in seinen Kreuzgängen zwei verschiedene Baustile: Gotik und Mudéjar. Die Kunstsammlung hier bewahrt bedeutende Gemälde auf, die Besucher beim Durchgang sehen können.
Der Ort ist über Straßen erreichbar und die meisten wichtigen Sehenswürdigkeiten liegen fußläufig erreichbar im Zentrum. Eine ehemalige Hospitium-Anlage funktioniert heute als Hotel, das Unterkunftsmöglichkeiten direkt am Kloster bietet.
Ein Brunnen auf der Hauptplaza markiert den Ort, wo 1493 die ersten von Christoph Kolumbus mitgebrachten Menschen aus der Neuen Welt getauft wurden. Dieses vergessene Kapitel der Ortsgeschichte verbindet die kleine Gemeinde mit einem bedeutsamen Moment der europäischen Expansion.
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