Pueblo Viejo de Belchite, Gemeinde in Spanien
Belchite Viejo ist eine zerstörte Ortschaft in der Provinz Saragossa im Nordosten Spaniens. Steinmauern und ein beschädigter Glockenturm stehen in einer trockenen Ebene zwischen verlassenen Plätzen.
Republikanische und nationalistische Truppen kämpften hier im August 1937 während eines zweiwöchigen Gefechts. Die vollständige Zerstörung führte dazu, dass die Bewohner später in eine neue Siedlung umziehen mussten.
Der Ort trägt einen baskischen Namen und diente lange als Symbol für die Zerstörungen des Bürgerkriegs. Besucher sehen heute leere Straßenzüge und eingestürzte Fassaden, die ohne jede Veränderung erhalten wurden.
Führungen starten im neuen Ort und dauern etwa eine Stunde durch die alten Gassen. Bei Regen wird der Besuch schwieriger, weil viele Gebäude keine Dächer mehr haben.
Die Bewohner lebten nach dem Krieg 15 Jahre zwischen den Trümmern, bevor sie 1954 eine neue Siedlung bezogen. Der Diktator ließ die Zerstörung als Denkmal stehen, ohne Wiederaufbau zu erlauben.
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