Cabezo de Alcalá, Archäologische Stätte in Azaila, Spanien.
Cabezo de Alcalá ist eine archäologische Stätte auf einem langgestreckten Hügel in der Nähe des Flusses Aguasvivas, wo Archäologen Überreste einer alten befestigten Siedlung ausgegraben haben. Die Ruinen zeigen die Überreste einer Akropolis, mehrerer Wohngebäude und eines keltischen Friedhofs mit komplizierten Grabstrukturen.
Die Siedlung entstand in der Antike als keltische Gemeinschaft und wurde später zu einer iberischen Stadt, bevor sie im Jahr 76 v. Chr. durch Konflikte mit römischen Truppen zerstört wurde. Diese Zerstörung markierte das Ende einer lange etablierten Bevölkerung und führte zur Aufgabe des Ortes.
Die ausgegrabenen Keramiken zeigen Dekorationen mit mediterranen Einflüssen, die zeigen, wie Iberer und Griechen ihre künstlerischen Ideen teilten. Man kann diese bemalten Gefäße in den Ruinen sehen und verstehen, welche Verbindungen diese alte Siedlung zu anderen Völkern hatte.
Der Ort ist für Besucher nur an bestimmten Tagen zugänglich und erfordert oft eine Voranmeldung oder kann nur mit einem Führer besucht werden. Es ist ratsam, gutes Schuhwerk zu tragen, da das Gelände hügelig ist und die Pfade uneben sein können.
Die Bewohner errichteten ein ausgeklügeltes Wassersystem mit einer unterirdischen Zisterne, um Regenwasser zu sammeln und zu speichern. Dieses System konnte große Mengen für längere Trockenperioden oder Belagerungen bewahren und zeigte ihr Verständnis für Ingenieurtechnik.
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