Monforte de Lemos, Verwaltungsbezirk in der Provinz Lugo, Spanien
Monforte de Lemos liegt im Nordwesten Spaniens zwischen den Flüssen Miño und Sil in der Region Ribeira Sacra. Die Siedlung dehnt sich über Hügel und Täler aus, mit Wohnvierteln rund um den historischen Ortskern und Weinbergen auf den umliegenden Hängen.
Die ersten Bewohner waren keltische Gruppen, die sich zwischen 600 und 900 vor unserer Zeit hier niederließen. Im Mittelalter wuchs der Ort um eine Festung herum, die dem Tal Schutz bot und später zum Kern der heutigen Gemeinde wurde.
Der Name stammt von den Lemavi ab, einem keltischen Stamm, der hier vor mehr als 2500 Jahren siedelte. Heute sieht man in den Straßen noch Reste der mittelalterlichen Stadtstruktur und Familien treffen sich auf den Plätzen zum Gespräch.
Das Rathaus bietet Informationen zu Dienstleistungen wie Bildung, Arbeit und Fremdenverkehr an und ist an Werktagen geöffnet. Wer die Umgebung erkunden möchte, findet Hinweisschilder zu Wanderwegen entlang der Flüsse und durch die Weinberge.
Archäologische Funde deuten darauf hin, dass es hier in prähistorischer Zeit einen großen See gab, dessen eisenhaltiges Wasser die Kelten zum Schmieden ihrer Waffen nutzten. Reste dieser alten Werkstätten wurden auf mehreren Hügeln rund um die Altstadt entdeckt.
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