Tapia de Casariego, Gemeinde in Spanien
Tapia de Casariego ist ein Verwaltungsgebiet in der Provinz Asturien mit etwa 3.000 Einwohnern an der Nordküste Spaniens. Das Gebiet vereint einen kleinen Hafenort mit Stränden, Klippen und mehreren Stadtvierteln, darunter das traditionelle Fischerviertel San Sebastián mit seinen charakteristischen Häuserfassaden.
Der Ort wurde vor mehr als 400 Jahren berühmt, als hier das erste Mais aus Amerika kultiviert wurde, was die lokale Ernährung grundlegend veränderte. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Hafen als wichtiger Handelsplatz, und die Kirche San Esteban aus dem Jahr 1896 dokumentiert diesen wirtschaftlichen Aufschwung der Zeit.
Tapia de Casariego ist von maritimer Tradition geprägt, die in den Straßen und beim Leben am Hafen sichtbar wird. Der Ort zeigt die enge Verbindung seiner Bewohner zum Meer durch Feste wie die Prozession der Jungfrau del Carmen, die Seeleute ehrt, und durch die alltägliche Nutzung des Hafens als lebendiger Treffpunkt mit Bars und Terrassen.
Der Ort ist mit dem Auto über die Autobahn A-8 erreichbar, und es gibt Busverbindungen zu größeren Städten wie Oviedo und Gijón. Im Sommer kann das Dorf voll werden, daher ist es ratsam, früh einen Parkplatz zu suchen, besonders bei der kostenlosen Parkanlage direkt am Strand von Anguileiro.
Ein großer Eukalyptusbaum, gepflanzt 1870, steht im Zentrum des Ortes und ist einer der größten in der Region. Der Baum bietet Nistplätze für verschiedene Tierarten und wird von der Gemeinschaft als natürliches Symbol der Geschichte und Kraft des Ortes bewahrt.
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