Vejer de la Frontera, Mittelalterliche Hügelstadt in der Provinz Cádiz, Spanien
Vejer de la Frontera ist eine Gemeinde in der Provinz Cádiz, deren weiße Häuser sich entlang steiler Gassen ziehen und einen Blick auf die Küste und das Hinterland freigeben. Die Bebauung schmiegt sich an einen Hügel und zeigt noch immer Spuren der maurischen Bauweise mit engen Durchgängen und kleinen Plätzen.
Der Ort fiel 1248 unter christliche Herrschaft und behielt dennoch viele Elemente aus der maurischen Zeit, die im Straßennetz und in der Architektur bis heute sichtbar sind. In den Jahrhunderten danach entstanden Kirchen und Herrenhäuser, die das Stadtbild ergänzten, ohne die frühere Struktur vollständig zu überbauen.
Drei religiöse Bruderschaften organisieren Prozessionen während der Karwoche, während Karneval und Verbena de San Juan lokale Traditionen zeigen.
Das Tourismusbüro an der Avenida Los Remedios hilft bei der Orientierung durch das Labyrinth der Gassen und gibt Hinweise zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Die Wege sind oft steil und mit Kopfstein gepflastert, daher empfiehlt sich bequemes Schuhwerk für einen Rundgang durch den Ortskern.
Während der Johannisnacht im Juni verbrennen Einheimische Strohpuppen, die Figuren aus dem vergangenen Jahr darstellen und als Juanillos bekannt sind. Diese Tradition bringt Nachbarn auf Plätze und Straßen zusammen, wo sie Lagerfeuer entzünden und gemeinsam feiern.
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