Spanische Nationalbibliothek, Nationalbibliothek in Madrid, Spanien
Die Biblioteca Nacional de España befindet sich in einem neoklassischen Gebäude mit rechteckigem Grundriss zwischen der Avenida de Recoletos und der Calle de Serrano in Madrid. Der Bau erstreckt sich über mehrere Stockwerke und umfasst Lesesäle, Magazine für Millionen von Bänden, Archivräume und einen öffentlichen Ausstellungsbereich im Erdgeschoss.
König Philipp V. gründete die Königliche Bibliothek Ende 1711 als Teil der bourbonischen Reformen zur Modernisierung der spanischen Institutionen. Das Haus öffnete seine Türen für die Öffentlichkeit im März 1712 und wurde damit eine der ersten zugänglichen Bibliotheken in Europa.
Die Bücherei trägt offiziell den Namen Biblioteca Nacional de España und verwaltet das gesamte bibliografische Erbe der spanischen Sprache auf der iberischen Halbinsel. Ihr rechtlicher Auftrag verpflichtet alle spanischen Verlage, ein Exemplar jedes gedruckten Werks in diese Sammlung einzureichen.
Besucher benötigen eine Leser- oder Forscherkarte, um Zugang zu den Sammlungen zu erhalten, die nach einem Anmeldeverfahren am Empfang ausgestellt wird. Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Samstag von 10:00 bis 21:00 Uhr und Sonntag von 10:00 bis 14:00 Uhr, wobei montags Ruhetag ist.
Im Erdgeschoss befindet sich ein Ausstellungsraum namens El Infierno y las Maravillas, der die Entwicklung vom antiken Alphabet bis zu zukünftigen Schreibtechnologien zeigt. Dieser Raum verbindet handschriftliche Codices mit digitalen Medien und erlaubt den Besuchern, die Transformation der geschriebenen Kommunikation über Jahrtausende nachzuvollziehen.
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