Calatañazor, Mittelalterliche Gemeinde in der Provinz Soria, Spanien
Calatañazor ist eine Gemeinde in der Provinz Soria auf einem Kalksteinhügel in etwa 1059 Metern Höhe gelegen. Die engen gepflasterten Straßen verbinden traditionelle Steinhäuser mit Holzrahmen und schaffen ein zusammenhängendes mittelalterliches Dorfbild.
Calatañazor entstand als befestigte Siedlung während des Mittelalters und wurde 1002 zum Schauplatz einer Schlacht zwischen christlichen Truppen und der maurischen Armee im Tal zwischen Calatañazor und Abioncillo. Dieses Ereignis markierte einen Wendepunkt in der spanischen Geschichte.
Die Kirche Santa Maria del Castillo zeigt romanische und gotische Elemente und beherbergt religiöse Artefakte aus dem 11. Jahrhundert. Besucher können die steinernen Wände und ihre Kunstschätze heute noch erkunden.
Der Ort ist über lokale Straßen erreichbar und kann zu Fuß erkundet werden, wobei die engen Gassen und Steigungen bequeme Schuhe erfordern. Zur Gemeinde gehören auch die Weiler Aldehuela und Abioncillo, die ebenfalls besuchbar sind und zusätzliche Perspektiven auf die Gegend bieten.
Die Plaza Mayor zeigt einen uralten Versteinerung namens Stein des Fächers, der zwischen 11 bis 20 Millionen Jahren alt ist. Neben diesem natürlichen Schatz steht auch eine mittelalterliche Gerichtsäule, die an die früheren rechtlichen Funktionen des Platzes erinnert.
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