Carrión de los Condes, Mittelalterliche Stadt am Jakobsweg in der Provinz Palencia, Spanien
Carrión de los Condes ist eine Gemeinde in der Provinz Palencia und liegt an der Französischen Route des Jakobswegs auf etwa 830 Metern Höhe. Der Ort beherbergt mehrere romanische Kirchen und historische Klöster, darunter das Kloster San Zoilo mit seinem Renaissance-Kreuzgang.
Der Ort entstand als strategische Siedlung an einer wichtigen Pilgerroute und wurde später durch die königliche Schirmherrschaft gefördert. Im Jahr 1072 suchte König Alfonso VI. von León Zuflucht in der Kirche Santa María de las Victorias, nachdem er in der Schlacht von Golpejera besiegt worden war.
Die Kirche Santiago zeigt beeindruckende romanische Schnitzereien, die das mittelalterliche religiöse Kunstschaffen widerspiegeln. Diese Werke sind Teil des kulturellen Erbes, das die Pilger seit Jahrhunderten auf ihrem Weg bewundert haben.
Der Ort ist leicht zu Fuß zu erkunden und die wichtigsten Gebäude liegen relativ nah beieinander. Besucher sollten sich genügend Zeit nehmen, um die verschiedenen Kirchen und das Kloster gründlich anzuschauen.
Das Hospital de la Herrada wurde 1209 gegründet und diente speziell als Unterkunft für Pilger auf dem Jakobsweg. Diese frühe Spitalanlage zeigt, wie organisiert die Unterstützung für Reisende bereits im Mittelalter war.
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