Museu de les Ciències Príncipe Felipe, Wissenschaftsmuseum in der Stadt der Künste und Wissenschaften, Valencia, Spanien
Die Einrichtung zeigt eine skelettartige Architektur aus weißem Beton und Stahl, die sich über 40.000 Quadratmeter auf drei Ebenen erstreckt. Die verlängerte Form des Bauwerks erinnert an einen Walknochen, während große Glasflächen natürliches Licht in die Ausstellungsräume lenken und einen Kontrast zu den umliegenden Wasserflächen bilden.
Santiago Calatrava entwarf diese Bildungseinrichtung als Teil eines umfassenden Stadtentwicklungsprojekts nach der Umleitung des Turia-Flusses in den 1960er Jahren. Der Komplex öffnete am 13. November 2000 seine Türen und markierte einen wichtigen Schritt in Valencias Wandlung zu einem internationalen Touristenziel mit zeitgenössischer Architektur.
Das Museum präsentiert interaktive wissenschaftliche Ausstellungen, die Besucher aller Altersgruppen ansprechen und Valencias Position als modernes Bildungszentrum stärken. Familien nutzen das Gebäude regelmäßig für pädagogische Ausflüge, während lokale Schulen organisierte Programme durchführen, um naturwissenschaftliches Interesse bei jungen Menschen zu wecken und praktisches Experimentieren zu fördern.
Besucher erwerben separate Eintrittskarten für verschiedene Ausstellungsbereiche, wobei die Hauptzonen am Wochenende von 10:00 bis 19:00 Uhr und werktags bis 18:00 Uhr geöffnet sind. Die Metrolinie 3 und mehrere Buslinien verbinden das Gelände mit dem Stadtzentrum, während vor Ort Parkplätze und barrierefreie Eingänge verfügbar sind.
Die Einrichtung verfolgt eine Philosophie des praktischen Lernens mit einem Motto, das Besuchern verbietet, Exponate nicht zu berühren, nicht zu denken und nicht zu fühlen. Diese ungewöhnliche Formulierung unterstreicht den Ansatz, wissenschaftliche Konzepte durch direkte physische Interaktion statt passiver Beobachtung zu vermitteln.
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