Sóller, Küstengemeinde in Serra de Tramuntana, Mallorca, Spanien
Sóller ist eine Stadt in einem Tal zwischen Bergen und dem Mittelmeer auf der Insel Mallorca. Das Zentrum zeigt traditionelle Steingebäude, umgeben von Orangenhainen und einer flachen Topografie, die Landwirtschaft begünstigte.
Die Stadt erlebte ihren größten Wohlstand im 19. Jahrhundert durch den Handel mit Orangen nach Frankreich, was zu wirtschaftlichem Wachstum führte. Dieser Erfolg ermöglichte 1911 den Bau einer Eisenbahn nach Palma, die bis heute Besucher anzieht.
Das jährliche Es Firó Festival im Mai zeigt die Verteidigung gegen Piraten von 1561 durch Straßenaufführungen und traditionelle Kostüme. Die Einwohner nutzen diesen Tag, um ihre Geschichte durch lebendige Darstellungen lebendig werden zu lassen.
Besucher können mit dem historischen Holzzug von Palma anreisen oder die elektrische Straßenbahn benutzen, die durch Orangenhaine zur Küste führt. Beide Verkehrsmittel ermöglichen es, die Gegend ohne Auto zu erkunden.
Das Bankgebäude von 1912 zeigt französischen Modernismus durch seinen Architekten Joan Rubió i Bellver, was die kulturellen Verbindungen des Orangenhandels widerspiegelt. Das Gebäude beeindruckt mit aufwendigen Details, die selten beachtet werden, wenn Besucher durch die Stadt gehen.
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