Pedraza, Mittelalterliches Dorf in der Provinz Segovia, Spanien.
Pedraza ist ein mittelalterliches Dorf in der Provinz Segovia, das von Steinmauern umgeben ist und auf einem Hügel liegt. Das Dorf hat enge Kopfsteinpflastergassen, traditionelle Steinhäuser und wird durch ein einzelnes Tor betreten, das noch aus dem 16. Jahrhundert stammt.
Das Dorf entstand im Mittelalter und gewann im 16. und 17. Jahrhundert an Bedeutung durch den Export von Merino-Wolle. Dieser Wohlstand führte zum Bau von Renaissancepalästen und Herrenhäusern, die noch heute das Ortsbild prägen.
Der Hauptplatz zeigt die Struktur eines traditionellen spanischen Dorfes mit Steinhäusern und engen Gassen, die sich um die Kirche und das Rathaus ranken. Die Bewohner nutzen diesen Platz wie früher als Zentrum des alltäglichen Lebens und der lokalen Versammlungen.
Besucher müssen ihr Auto außerhalb der Mauern abstellen und das Dorf zu Fuß durch das einzelne Eingangstor betreten. Der Ort ist am besten erkundet, wenn man langsam durch die engen Gassen spaziert und sich Zeit für die traditionellen Häuser nimmt.
Die Burg Pedraza aus dem 13. Jahrhundert diente zwischen 1526 und 1530 als Gefängnis für zwei Söhne des französischen Königs Franz I. Diese historische Rolle als Gefängnis für hochrangige Gefangene macht die Burg zu einem ungewöhnlichen Kapitel in der lokalen Geschichte.
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