Palas de Rei, Gemeinde in Spanien
Palas de Rei ist eine Gemeinde in der Provinz Lugo im Nordwesten Spaniens, in der autonomen Gemeinschaft Galicien. Der Ort liegt im hügeligen Landesinneren und besteht aus dem Hauptdorf sowie zahlreichen kleinen Siedlungen, die über das umliegende Grünland verteilt sind.
Die Siedlung war bereits im frühen Mittelalter ein anerkannter Rastplatz auf dem Jakobsweg und diente Pilgern auf dem Weg nach Santiago de Compostela. Ihr Name geht möglicherweise auf einen westgotischen König zurück, der in dieser Gegend gelebt haben soll.
Palas de Rei liegt auf der letzten Etappe des Jakobswegs vor Santiago de Compostela, was dem Ort eine besondere Stimmung unter den Pilgern verleiht. In den Cafés und kleinen Herbergen trifft man Menschen aus aller Welt, die sich auf den letzten Abschnitt ihrer Reise vorbereiten.
Der Ort verfügt über grundlegende Einrichtungen für Pilger und Reisende, darunter Unterkünfte, kleine Geschäfte und Cafés, die sich alle im Hauptdorf konzentrieren. Es lohnt sich, früh anzureisen, da die Herbergen bei starkem Pilgeraufkommen schnell belegt sein können.
Palas de Rei markiert den Beginn der letzten 100 Kilometer des Jakobswegs, einer Mindestdistanz, die für den Erhalt der offiziellen Pilgerbescheinigung, der Compostela, zurückgelegt werden muss. Viele Pilger beginnen ihre Reise erst hier, was dem Ort einen Charakter als Startpunkt verleiht, der sich deutlich von seinem Bild als einfache Durchgangsstation unterscheidet.
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