Cortes de la Frontera, Gemeinde in der Provinz Málaga, Spanien
Cortes de la Frontera ist eine Gemeinde in der Provinz Málaga zwischen zwei großen Schutzgebieten in bergigem Gelände. Das Siedlungsgebiet erstreckt sich über etwa 175 Quadratkilometer, wobei die bebauten Flächen hauptsächlich in den tiefer gelegenen Bereichen konzentriert sind.
Die Gegend war bereits in der Antike besiedelt, zunächst als phönizische Handelsstation und später als römisches Siedlungszentrum unter dem Namen Cortex. Das Gebiet wurde erst am Ende des 15. Jahrhunderts endgültig unter christliche Herrschaft gebracht.
Der Name des Ortes bezieht sich auf seine historische Rolle als Grenzposten zwischen Königreichen. Die Architektur im Zentrum zeigt die Blütezeit durch den Korkhandel, mit steinernen Fassaden und breiten Straßen, die von wohlhabenden Familien geprägt wurden.
Das Gebiet wird von Wanderwegen durchzogen, die durch Korkeichenwälder führen und Verbindungen zu benachbarten Schutzgebieten bieten. Besucher sollten sich auf hügeliges Gelände einstellen und angemessenes Schuhwerk mitbringen, besonders wenn sie die natürlichen Wege erkunden möchten.
Im westlichen Teil der Gemeinde finden sich die Ruinen von La Sauceda, eine verlassene Siedlung, die auch in der klassischen Literatur erwähnt wurde. Die verfallenen Strukturen erzählen von der Zeit nach einem großen historischen Konflikt des 20. Jahrhunderts.
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