Almendra-Talsperre, Wasserkraftwerk in den Provinzen Salamanca und Zamora, Spanien
Der Almendra-Damm erhebt sich 202 Meter hoch und spannt sich 567 Meter über den Fluss Tormes, um einen riesigen künstlichen See zu schaffen. Das Staubecken bedeckt etwa 8.000 Hektar und prägt die Landschaft dieses Teils der iberischen Halbinsel.
Die Konstruktion des Damms begann 1964 und wurde 1970 abgeschlossen, was zur Überflutung mehrerer Gemeinden führte. Die Gedenkkapelle wurde später zwischen 1972 und 1995 erbaut, um an die verlorenen Orte und ihre Bewohner zu erinnern.
Eine Gedenkkapelle Santa Cruz steht in der Nähe des Damms und erinnert an das überflutete Dorf Argusino, das unter dem Wasser verschwunden ist. Der Ort bewahrt die Erinnerung an die Menschen, deren Heimat für das Projekt geopfert wurde.
Der beste Ausblick auf die Struktur des Damms erhält man von der Spitze oder den Seiten des Bauwerks, wo man die Größe der Anlage vollständig erfassen kann. Der Zugang ist in der Regel von oben leicht zu begehen, und es gibt informative Punkte, von denen aus man die Funktionsweise verstehen kann.
Ein 15 Kilometer langer Tunnel leitet Wasser vom Damm zu einem unterirdischen Kraftwerk in Villarino de los Aires mit reversiblen Turbinensystemen. Diese versteckte Infrastruktur ermöglicht eine effiziente Nutzung der Wasserkraft, ohne die Landschaft über Tage zu stören.
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